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Die Matratze für das Baby

November 22nd, 2008 · No Comments

Ein Anblick, der einem das Herz erweicht, ist ein neugeborenes Baby, das auf seiner Matratze selig vor sich hin schlummert. Jeder noch so hartgesottene Mensch wird bei diesem Anblick weich. Am liebsten würde man das kleine Menschenkind in die Arme nehmen und herzen und küssen. Sicher denken höchstens die Eltern darüber nach, auf welcher Matratze das Baby schläft, und aus reiner Liebe begehen sie dabei oft auch Fehler.

Die Matratze, auf der das Baby in den ersten Lebensmonaten schläft, muss, entgegen vieler Meinungen, nicht besonders weich und flauschig sein. Schon im Krankenhaus schlafen die Neugeborenen auf einer dünnen und festen, waschbaren und keinesfalls weichen Matratze. Zwar ist es wichtig, dass es das Baby in jedem Fall warm hat; dies kann jedoch durch die passende Kleidung und die geeignete Decke erreicht werden.

Auch zuhause, im Stubenwagen und im ersten Kinderbett, muss die Matratze nicht weich sein. Waschbare, dünne und ruhig stabile Unterlagen braucht das Baby. Für die empfindliche Haut kann eine Stoffwindel oder ein weiches Baumwolltuch zum Schutz auf die Matratze gelegt werden, denn auch weiche und dicke Kissen haben in einem Bett für Babys nichts zu suchen.

Die weichen Knochen des Kindes würden sich verformen, wenn man das Kind falsch schlafen lässt. Gerades, flaches Liegen, einmal auf dem Bauch, einmal auf dem Rücken, und dazwischen wechselnd auf jeder Seite ist wichtig bei einem Säugling. Es hat also nichts mit mangelnder Liebe zu tun, wenn Babys auf einer spartanisch anmutenden Matratze schlafen. Vielmehr wäre es schädlich für die Wirbelsäule, wenn die Kinder anderes schlafen würden.